St. Jakobus

St. Jakobus zu Görlitz

Viele Jahre habe ich in meiner Heimatgemeinde verbracht. Und ich bin stolz ein "Jakobiner" zu sein, so wie man es bei uns sagt!

Eine Kirche mit einer 108-jährigen Tradition und dem Überstehen von zwei Weltkriegen. Hier habe ich gelernt Gott zu erkennen, mich ihm zu offenbaren und als Wegbegleiter täglich zu akzeptieren.

Schon früh begann ich mich intensiv mit der katholischen Kirche zu beschäftigen. Hervorgerufen wurde dieses Interesse durch zweierlei Dinge. Zum einen strahlte der Glaube schon immer einen unerklärlichen Reiz auf mich aus und zum anderen war ich in der Grundschule der einzigste in meiner Klasse, welcher dem katholischen Glauben angehörte. So wurde ich natürlich oft auf meinen Glauben angesprochen und schon da konnte ich mit meinem, sich immer erweiterten, Fachwissen meinen Glauben verteidigen. Als ich das Sakrament der heiligen Kommunion empfangen hatte, gab es keinen Zweifel daran auch in den Ministrantendienst zu treten. Die intensive Arbeit in der Ministrantengruppe ließ mich dann auch für 3 Jahre das Oberministrantenamt übernehmen, was mir viele Erfahrungswerte eingebracht hat. Noch heute versuche ich in Görlitz diesen Dienst bei meinen Besuchen fortzuführen.

Dr. Wolfgang Kresák

Im Gemeindepfarrer Dr. Wolfgang Kresák fand ich einen sehr guten Freund. ich habe zu ihm bis heute eine intensive Bindung und bin froh die wichtigste Zeit meiner Glaubensfestigung von ihm begleitet worden zu sein!

In seinem Grusswort auf der Homepage von St. Jakobus schreibt er: "Der Herr hat seine Getreuen durch so manche schwierige Zeit mit wechselnden politischen Verhältnissen geführt, und dennoch lebt die immer wieder totgesagte Kirche in unserer Stadt." Glauben ist etwas ganz wunderbares und die Erfahrung zu machen, dass Gott mich durchs Leben begleitet, dass ich immer auf ihn bauen kann und mich als Christ nicht verstecken darf - all das sind Grundbestandteile, welche ich gerade in dieser Gemeinde zu verinnerlichen gelernt habe!